DEG fördert nachhaltige Bewirtschaftung von Bambuswäldern
Für die nachhaltige Bewirtschaftung von Bambuswäldern in China gewährt die DEG der Asian Bamboo AG ein langfristiges Darlehen in Höhe von 20 Mio. US-Dollar. Es ist bereits die zweite Finanzierung für die Asian Bamboo Gruppe: 2009 erhielt eine chinesische Tochter des Bambusproduzenten 15 Mio. USD. Mit diesem zweiten Darlehen ermöglicht es die DEG dem Unternehmen, weitere Plantagenflächen in der Provinz Fujian, eines der Hauptanbaugebiete für Bambus der Sorte „Moso“ in der Volksrepublik China, anzukaufen. Weiterer Kapitalgeber ist der französische Entwicklungsfinanzierer Proparco, der 20 Mio. EUR zur Verfügung stellt.
Die an der Frankfurter Börse notierte Asian Bamboo AG ist einer der weltweit führenden Produzenten von Moso-Bambusstämmen und organischen Bambussprossen. Genutzt werden die Bambusstämme im Gerüstbau, in der Produktion von Zellstoff und Papier sowie von Fußbodenbelägen und Möbeln. Die Bambussprossen werden sowohl frisch auf lokalen Märkten verkauft als auch zu organischem Dosengemüse verarbeitet.
Die Vergrößerung der Plantagenfläche schafft rund 200 neue Arbeitsplätze in einer wenig entwickelten ländlichen Region Chinas. Asian Bamboo hat darüber hinaus den "Xinrixian Village Development Fund" aufgelegt, der zu verbesserten Lebensbedingungen in der Region beitragen soll. Finanziert werden beispielsweise Verbesserungen der Infrastruktur in den Dörfern. Die DEG ist nicht nur Finanzierungspartner, sondern berät Asian Bamboo auch dabei, wie es seine international anerkannten, ökologisch und sozial verantwortlichen Bewirtschaftungsmethoden weiter optimieren und die nachhaltige Nutzung und den Fortbestand der Bambuswälder gewährleisten kann.