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DEG und FMO veranstalten ALM-Wettbewerb

Risikomanagement in Entwicklungsländern fördern

Finale in Köln: Vom 20. bis zum 22. Januar fand bei der DEG die Schlussrunde eines Wettbewerbs zum Thema Asset Liability Management (ALM) statt. Um Mitarbeiter von Banken in Entwicklungs- und Schwellenländern zu schulen, organisierte die DEG in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Entwicklungsfinanzierer FMO diesen Wettbewerb. Durchgeführt wurde er von dem Unternehmen SimArch, das ein Online-Simulationsprogramm für ALM-Trainings entwickelt hat. Das BMZ kofinanzierte den Wettbewerb aus Mitteln für Begleitmaßnahmen (TA-Mittel).

Ziel des Wettbewerbs ist es, Banken aus den Partnerländern zu schulen, den Erfahrungsaustausch und die Netzwerkbildung zwischen den Instituten zu ermöglichen und so das Fachwissen zum Risikomanagement zu verbessern. An der ersten Phase des Wettbewerbs nahmen 26 Banken mit Teams von jeweils vier Personen teil. Mit dem Simulationsprogramm konnten sie eine „virtuelle Bank“ steuern, für die sie Entscheidungen treffen mussten. So konnte beispielsweise Einfluss auf das Risikomanagement, die Portfoliogestaltung, Refinanzierungsquellen und die Marketingstrategie genommen werden. Die sechs Teams, die während der rund dreimonatigen ersten Trainingsphase den besten Aktienkurs für ihre Bank erreichen konnten, wurden nach Köln eingeladen, um an der zweiten Phase des Wettbewerbs teilzunehmen.

Die Teilnehmer der sechs Gewinnerbanken: Banca Promerica, Banco Sofisa, Banco Supervielle, BRAC Bank Limited, DFCU Group und Khan Bank.

Die Teilnehmer der sechs Gewinnerbanken: Banca Promerica, Banco Sofisa, Banco Supervielle, BRAC Bank Limited, DFCU Group und Khan Bank.

Hier erwartete die Gewinner aus Argentinien, Bangladesh, Brasilien, Costa Rica, der Mongolei und Uganda eine dreitägige intensive Schulung. Erneut mussten sie „ihre“ Bank steuern, nun in einem neuen Szenario mit anderen herausfordernden finanziellen und wirtschaftlichen Gegebenheiten. Begleitet wurde der Wettbewerb von Fachvorträgen, die Referenten von DEG, FMO und teilnehmenden Banken über unterschiedliche Aspekte des Risikomanagements hielten. Zwei Gewinnerteams wurden nach Abschluss des Intensivtrainings und einer spannenden Endrunde gekürt. Den ersten Platz belegte die Bank, die den höchsten Börsenwert erreichen konnte: Banco Supervielle aus Argentinien. Die Jury wählte außerdem noch das Unternehmen mit dem nachhaltigsten Risikomanagement: Banco Sofisa aus Brasilien.

ALM bezeichnet ein Risikomodell zur Steuerung von Aktiva und Passiva in Bilanzen. Dabei werden in einem kontinuierlichen Prozess Anlagen und Verbindlichkeiten überwacht und gesteuert. Das Managementsystem stellt sicher, dass die Profitabilität und die Risikostruktur von Aktiva und Passiva zu den Risiko- und Renditezielen passen.


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