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COMPACI-Newsletter erschienen

Aktuelle Informationen der Initiative Wettbewerbsfähige Afrikanische Baumwolle

Der Newsletter von COMPACI (Competitive African Cotton Initiative bzw. Initiative Wettbewerbsfähige Afrikanische Baumwolle), einer Initiative zur Förderung des afrikanischen Baumwollsektors, ist erschienen. Er berichtet dreimal pro Jahr über den Fortschritt in den Projekten der Initiative. In der aktuellen Ausgabe finden Sie Berichte aus Benin, Burkina Faso und Sambia.

Baumwolle spielt bei der Bekämpfung von Armut in Afrika eine wichtige Rolle. Die Konkurrenzfähigkeit der afrikanischen Baumwolle zu verbessern, ist daher Ziel von COMPACI. Die Bill & Melinda Gates Foundation und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben die DEG und die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) mit der Durchführung von COMPACI beauftragt. Mit Hilfe von lokalen Baumwollunternehmen will die Initiative die Lebensbedingungen von 265.000 Bauern in sechs afrikanischen Ländern verbessern. Konkret sollen die Bauern die notwendige Unterstützung erhalten, damit sie ihre Einkommen bis Ende des Projekts Mitte 2012 um ein Drittel steigern, mehr Nahrungsmittel produzieren und die Ausstattung ihrer Betriebe verbessern können. Die Maßnahmen umfassen die Qualifizierung der Kleinbauern in verbesserten Anbaumethoden, die Vorfinanzierung von Produktionsmitteln, die Stärkung genossenschaftlicher Strukturen sowie die Vermarktung der Baumwolle über die lokalen Baumwollunternehmen.

COMPACI knüpft an das erfolgreiche Projekt Cotton Made in Africa (CmiA) an. Die von der Otto-Gruppe 2005 initiierte Allianz zielt darauf, die Verfügbarkeit hochwertiger Baumwolle aus Afrika dauerhaft sicherzustellen, die Einkommen der Kleinbauern zu sichern sowie Produktivität und Gesundheitsschutz zu verbessern. Neben der Otto-Gruppe und der DEG engagieren sich die GTZ, das deutsche Textilunternehmen Tom Tailor, die Deutsche Welthungerhilfe, der WWF und Baumwollproduzenten aus Afrika. Die DEG unterstützt die Initiative mit PPP-Mitteln und bringt ihre Erfahrung mit Investitionen in Baumwollanbau und -verarbeitung ein. Ein Großteil der von den Compaci Baumwollunternehmen produzierten Baumwolle wir über das Label "Cotton made in Africa" vermarktet.


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